VirtualBox von innotek
Auf dieses sehr nützliche Tool bin ich vor kurzem aufmerksam geworden, als ich mal wieder vor der Entscheidung Windows oder Linux stand. Einerseits fasziniert mich die Linux Umgebung, andererseits gibt´s das ein oder andere Programm unter Windows, auf das ich nicht verzichten möchte bzw. kann. Da ich aber auch keine extra Partition für Linux erstellen wollte, habe ich mich nach so genannten Virtual Machines umgesehen, die den Einsatz anderer Betriebssysteme auch im laufenden Windowsbetrieb ermöglichen. Die bekannteste Software in dem Bereich dürfte wohl VMWare sein. Da diese Software jedoch kostenpflichtig ist, musste eine Alternative her. Bei meiner Suche bin ich auf die Freeware VirtualBox gestoßen. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, die ganzen Features aufzuzählen. Diese können auf der Herstellerseite nachgelesen werden.
Die Installation eines alternativen Betriebssystems stellte nach einem kurzen Blick ins Handbuch (engl.; auf der Produkthomepage als PDF Datei zu finden) keine Hürde dar. Die Installation dauerte zwar insgesamt länger, aber sobald das System einmal steht, läuft alles normal flüssig und ohne Probleme. Sogar die Internetverbindung wurde “durchgereicht”, sodass ich erst gar keine Einstellungen diesbezüglich in Ubuntu vornehmen musste. Ob andere Betriebssysteme auch so problemlos installiert werden können, kann ich leider nicht sagen.
Fazit: Klasse Software, die der weit verbreiteten VMWare in nichts nachsteht. Zudem ist sie kostenlos (Open Source) und erspart einem die lästige Partitionierung der Festplatte. Die Daten des primären Betriebssystems bleiben unberührt, sodass man sich auch eigentlich nichts kaputt machen kann. Es empfiehlt sich jedoch vor der Installation ein wenig mit den Programmfeatures vertraut zu machen.




