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Firefox 3.5 – Schneller, sicherer, besser

Eines vorneweg: Die neue Version des Mozilla Webbrowsers Firefox gefällt mir eigentlich. Wie immer bei größeren Versionssprüngen gibt´s mit dem ein oder anderen Addon Schwierigkeiten. Trotz einer relativ langen Testphase für Firefox 3.5, haben es einige Addon-Entwickler nicht geschafft, ihre Erweiterungen an die neue Version anzupassen. Dies wird sich hoffentlich in den kommenden Tagen noch ändern. So muss ich momentan noch auf einige Erweiterungen verzichten, die sonst tagtäglich bei mir im Einsatz waren. Dazu zählen:
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Explorer reagiert nicht mehr?!

Na gut, dann halt nicht. Linux ist eh viel schöner :-D    Aber nein, so leicht gebe ich mich nicht geschlagen…

explorer-fehlerSeit Tagen Tagen ließen sich etliche Dateien auf meinem Desktop nicht mehr per Rechtsklick ansprechen. Bei jedem Klick gab´s ne nette Fehlermeldung des Windows-Explorers (siehe Bild). Heute habe ich mich dann endlich mal um die Lösung des Problems bemüht. Fündig geworden bin ich irgendwann auf dieser Website, genauer gesagt in diesem Artikel. Gut, bei mir geht es nicht um Bilddateien, aber das Ergebnis ist das gleiche…

Also kurz und knapp: Sollte euch irgendwann mal das gleiche Problem heimsuchen, dann installiert euch das Tool ShellExView – Shell Extensions Manager. Nach dem Programmstart wird relativ zügig die Registry bzw. werden die vorhandenen Shell Extensions eingescannt. Ist der Scan beendet, klickt man 1x auf die Spalte Type. Alle Einträge vom Typ Context Menu, die nicht von Microsoft stammen, sind potentielle Übeltäter. Nun gilt es diese nach und nach zu deaktivieren. Das ist deshalb notwendig, da ihr nach jedem deaktivierten Eintrag überprüfen müsst, ob das Kontextmenü (Rechtsklick auf die Datei bei der sonst der Explorer abstürzt) wieder funktioniert. Klappt´s nicht, dann den jeweiligen Eintrag wieder aktivieren und den nächsten Eintrag nehmen. Das macht ihr solange, bis ich den Schuldigen (hoffentlich) ausfindig gemacht habt.

Sollte alles wieder funktionieren, dann schaut euch den Namen der Datei an und gebt diesen mal bei Google ein. Ich solltet euch dort schlau machen, ob und wofür die Datei benötigt wird. Ggf. müsste man Kontakt mit dem jeweiligen Produkthersteller aufnehmen und ihn über die Problematik in Kenntnis setzen.

Probleme mit ICQ?

Scheinbar gibt es momentan wieder Probleme bei der Benutzung des ICQ Protokolls in Verbindung mit alternativen Instant Messengers. Seit etwa 2 Tagen kann Pidgin (2.5.4) unter Linux zu keinem ICQ Account connecten. Auch mit Miranda unter Windows gibt´s Probleme. Eine Verbindung zum jeweiligen Account kann zwar hergestellt werden, jedoch wird man oft mit der Meldung “ICQ Warning – The server sent warning, this version is getting old. Try to look for a new one.” begrüßt.

Der Fehler trat in der Vergangenheit immer dann auf, wenn irgendwelche Änderungen am ICQ-Protokoll vorgenommen wurden. Für gewöhnlich dauert es einige Tage, bis die Aktualisierung auch für alternative Clients verfügbar ist. Nutzer des original ICQ Clients sollten von daher von Fehlermeldungen verschont bleiben. Für alle anderen heißt es solange abwarten.

Übrigens: Die aktuelle Version 2.5.5 von Pidgin funktioniert unter Windows momentan tadellos.

Fehler in FileZilla 3.1.5.1

Mein bevorzugter FTP Client FileZilla scheint in der aktuellen Version 3.1.5.1 einen Fehler zu beinhalten. Als ich vorgestern einen Ordner, welcher mehrere Unterordner und über 1000 Dateien enthielt, auf den Server schieben wollte, musste ich feststellen, dass nicht alle Dateien/Unterordner übertragen wurden. Wie gesagt, hätten es mehr als 1000 Dateien sein müssen, zur Warteschlange wurden jedoch nur 75 hinzugefügt (siehe Screencast -> wenn nicht startet: Rechtsklick, Abspielen). Dieser Fehler ist auch mit anderen Ordnern reproduzierbar und wird mittlerweile auch von mehreren Usern bestätigt. Komisch ist, dass der "Fehler" nicht bei allen Ordnern auftritt. Mal funktionierts richtig, mal auch nicht.

Das FileZilla Forum ist da momentan aber wohl keine große Hilfe. Der Admin gibt so sinnfreie Ratschläge wie "downgrade to win xp" oder schiebt es auf einen Bug in Windows Vista. Auf jedenfall scheint man das Problem dort nicht sonderlich ernst zu nehmen. Den Anschein macht es zumindest, wenn man so manches Posting liest. So bleibt abzuwarten, ob sich jemand der Sache annimmt. Ggf. werde ich mich nach einer Alternative umsehen müssen.

Update: Hier ein weiterer Screencast der zeigt, dass dieser Fehler reproduzierbar ist. Ich habe extra einen anderen Ordner für die Demonstration verwendet.

Update 2: Der aktuelle Nightly Build (vom 20.11.2008 – der übrigens die gleiche Versionsnummer trägt, wie die letzte Final-Version) scheint wieder zu funktionieren. Ich konnte den Fehler jedenfalls nicht mehr reproduzieren. So wurde also doch noch recht zügig auf das Problem reagiert. Danach sah es ja zunächst nicht aus. Sollten keine weiteren Probleme auftauchen, wird wohl die Final-Version schnell nachgeschoben. Danke für den schnellen Fix!

…und ganz ehrlich: Ich hätte gar keine Alternative haben wollen

VirtualBox von innotek

Auf dieses sehr nützliche Tool bin ich vor kurzem aufmerksam geworden, als ich mal wieder vor der Entscheidung Windows oder Linux stand. Einerseits fasziniert mich die Linux Umgebung, andererseits gibt´s das ein oder andere Programm unter Windows, auf das ich nicht verzichten möchte bzw. kann. Da ich aber auch keine extra Partition für Linux erstellen wollte, habe ich mich nach so genannten Virtual Machines umgesehen, die den Einsatz anderer Betriebssysteme auch im laufenden Windowsbetrieb ermöglichen. Die bekannteste Software in dem Bereich dürfte wohl VMWare sein. Da diese Software jedoch kostenpflichtig ist, musste eine Alternative her. Bei meiner Suche bin ich auf die Freeware VirtualBox gestoßen. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, die ganzen Features aufzuzählen. Diese können auf der Herstellerseite nachgelesen werden.

Die Installation eines alternativen Betriebssystems stellte nach einem kurzen Blick ins Handbuch (engl.; auf der Produkthomepage als PDF Datei zu finden) keine Hürde dar. Die Installation dauerte zwar insgesamt länger, aber sobald das System einmal steht, läuft alles normal flüssig und ohne Probleme. Sogar die Internetverbindung wurde “durchgereicht”, sodass ich erst gar keine Einstellungen diesbezüglich in Ubuntu vornehmen musste. Ob andere Betriebssysteme auch so problemlos installiert werden können, kann ich leider nicht sagen.

Fazit: Klasse Software, die der weit verbreiteten VMWare in nichts nachsteht. Zudem ist sie kostenlos (Open Source) und erspart einem die lästige Partitionierung der Festplatte. Die Daten des primären Betriebssystems bleiben unberührt, sodass man sich auch eigentlich nichts kaputt machen kann. Es empfiehlt sich jedoch vor der Installation ein wenig mit den Programmfeatures vertraut zu machen.